NABU - Ortsgruppe Ditzingen

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Projekt Schleiereule

Eine der Tierarten, der wir besondere Aufmerksamkeit widmen, ist die Schleiereule.
Durch Anbringen von Brutkästen in Scheunen unterstützt der NABU diese markanten Vögel,
deren Bestand durch Mangel an Nistmöglichheiten bereits stark abgenommen hatte.
Im Raum Ditzingen haben wir 8 Schleiereulen-Brutkästen installiert.
Das Projekt führen wir zusammen mit der Forschungsgemeinschaft zur Erhaltung
einheimischer Eulen e.V. (FOGE) durch. Deren Leiter Herbert Keil beringt unsere Schleiereulen im Auftrag der Vogelwarte Radolfzell.
Diese Beringungsaktionen dienen zur Bestandsüberwachung. Sie sind immer ein schönes Erlebnis für
naturbegeisterte Zuschauer und vor allem für die Kinder, die dabei – mit der entsprechenden Vorsicht –
auch einmal eine junge Schleiereule auf die Hand nehmen dürfen.

Merkmale der Schleiereule Charakteristisch ist die deutlich ausgeprägteherzförmige Gesichtsmaske.
Die Schleiereule ist etwa taubengroß, ihre Oberseite ist goldbraun, die Unterseite rostbraun bis weiß.
Wie ein feines Gespinst scheint über ihr Federkleid ein „Perlenschleier“ aus dunklen Punkten geworfen zu sein.

Lebensraum Die Schleiereule ist ein Kulturfolger, der sich eng an menschliche Siedlungen angeschlossen hat.
Gebäude, z.B. Scheunen oder Kirchtürme, dienen ihr als Ruhe- und Nistplatz.
Offenes Kulturland mit kurzer Vegetation ist das bevorzugte Jagdgebiet, im Winter aber auch das
Innere von Scheunen.

Nahrung Die Nahrung der Schleiereule besteht fast ausschließlich aus Feld- und Spitzmäusen,
die sie auch bei völliger Dunkelheit mit ihrem äußerst empfindlichen Gehör entdecken kann.

Bestand Seit dem strengen Winter 2011/2012 ist uns im Raum Ditzingen leider kein Brutpaar der Schleiereule mehr bekannt,
es gab nur einzelne Beobachtungen von fliegenden Exemplaren in Hirschlanden und Heimerdingen.

Weitere Informationen über die Schleiereule finden Sie auf: www.eulenforschung.de